Joachim Trier

norwegischer Regisseur und Drehbuchautor; Spielfilme u. a. "Oslo, 31. August", "Der schlimmste Mensch der Welt", "Sentimental Value"

* 1. März 1974 Kopenhagen

Herkunft

Joachim Trier wurde am 1. März 1974 in Kopenhagen geboren und entstammt einer Familie von Filmschaffenden. Sein Vater Jacob Trier, der auch Jazzmusiker war, arbeitete als Tontechniker und Drehbuchautor, seine Mutter drehte Kurzfilme. Sein Großvater war der norwegische Regisseur Erik Løchen und entfernt ist T. auch mit dem dänischen Regisseur Lars von Trier verwandt. T. wuchs in Oslo auf und drehte schon mit fünf Jahren 8-mm-Filme. Als Teenager ein ausgezeichneter Skateboarder, produzierte er zu dieser Zeit auch Skateboarding-Videos.

Ausbildung

Nach dem Schulabschluss besuchte T. das Europäische Filmkolleg im dänischen Ebeltoft und die British National Film and Television School im englischen Beaconsfield.

Wirken

Erste Filme

Erste FilmeNachdem T. bereits mit Werbespots für führende skandinavische Firmen und preisgekrönten Kurzfilmen national und international auf sich aufmerksam gemacht hatte, präsentierte er 2006 seinen ersten viel gelobten Spielfilm "Reprise", eine Tragikomödie über zwei 23-jährige Freunde mit literarischen Ambitionen. Während der eine zunächst erfolglos bleibt, wird der andere über Nacht bekannt, landet jedoch in der Psychiatrie. Der Tagesspiegel (2.8.2007) sprach von einem ...